Dömm-dömm-dööö-dömm....

Anna & Alex heiraten. Das trifft sich prima. Meine Chance! So lange wollte ich schon ein Leporello werkeln, sie sollen es bekommen. Um es kurz zu machen: Sehr lange werde ich wohl kein Leporello mehr werkeln und dafür lieber bei Euch schauen. ;-) Das ist ja richtig viel Arbeit - warum hat mich keiner gewarnt? Mehrere Anläufe und zwei Tage habe ich gebraucht und dabei die ganze Palette möglicher Emotionen durchlebt. Aber so ist es in der Liebe ja bisweilen auch, eben eine echte Herzensangelegenheit, und damit passte es auch wieder zum Thema:








Papiere, Stempel und Stanzen aus der Erlebniswelt von Alexandra Renke, dazu ein bisschen Filz, Krokodilklemme und Schlüsselring.

Jetzt werde ich erst mal das Chaos in meinem Werkelzimmer beseitigen. Von Herzen wünsche ich Euch einen schönen Abend und sende Euch liebe Grüße aus dem hohen Norden

Marion

MA-MA

Auweia, hab ich gedacht, als mich meine Kollegin Kati vor ein paar Tagen bat, eine Muttertagskarte für sie zu werkeln. Mit Muttertag kann ich so gar nichts anfangen. Grün mag sie. Also die Mutter meiner Kollegin. Was für ein Grün? Hellgrün, dunkelgrün, mintgrün? Ja, genau! ??? Kann ich nicht doch lieber eine Männerkarte....? Nein? Ok. Dann also Muttertag. ;-) Vielleicht klappt es ja heute, wenn ich mir wie Wicki an der Nase reibe und dann sprühen die Ideen? Leider nicht. Das einzige, was mir beim Nasereiben einfiel, ist ein Zitat des von mir hochverehrten Wortakrobaten Robert Gernhardt: "Mama. Der erste lyrische Reim einer menschlichen Natur. Mama ist doppelt gereimt. Der Stabreim M-M und der Endreim A-A." Großes Kino! Ich habe dann mal wieder seine gesammelten Gedichte rausgekramt und beim Lesen oft lauthals gelacht. :-) Ach ja, gebastelt hab ich auch noch:




Es ist eine Karte-in-der-Karte-Karte. Das heißt, in dem, was aussieht wie eine Karte, befindet sich noch eine weitere, in die man wiederum einen Einleger legen (Autsch!) kann. 




Die Idee dahinter, ganz ohne Nasereiben übrigens: So lässt sich die Karte wieder verschenken. Einleger austauschen, ferddisch, wie neu. Muss dann auch nicht zum Muttertag sein, denn das kleine Oval habe ich mit Magneten befestigt - damit ist es abnehmbar und man könnte, so man wollte, ein anderes Label dranheften. "Alles Gute zum Geburtstag, liebe Marion". Zum Beispiel. Leider kenne ich die Mutter meiner Kollegin nicht, weshalb es eher unwahrscheinlich ist, dass die Karte zu mir zurück kommt. Schade eigentlich. Denn obwohl es eine Muttertagskarte ist, gefällt sie mir mittlerweile doch ganz gut. ;-)

Das schöne Schmetterlingspapier stammt wie die Büttenkarte aus der Erlebniswelt von Alexandra Renke

Jetzt werde ich mich wieder an die Anleitung für die Origami-Box setzen. :-)Ich wünsche Euch ein schönes Rest-Wochenende, liebe Grüsse aus dem hohen Norden und auf bald!

Marion