MA-MA

Auweia, hab ich gedacht, als mich meine Kollegin Kati vor ein paar Tagen bat, eine Muttertagskarte für sie zu werkeln. Mit Muttertag kann ich so gar nichts anfangen. Grün mag sie. Also die Mutter meiner Kollegin. Was für ein Grün? Hellgrün, dunkelgrün, mintgrün? Ja, genau! ??? Kann ich nicht doch lieber eine Männerkarte....? Nein? Ok. Dann also Muttertag. ;-) Vielleicht klappt es ja heute, wenn ich mir wie Wicki an der Nase reibe und dann sprühen die Ideen? Leider nicht. Das einzige, was mir beim Nasereiben einfiel, ist ein Zitat des von mir hochverehrten Wortakrobaten Robert Gernhardt: "Mama. Der erste lyrische Reim einer menschlichen Natur. Mama ist doppelt gereimt. Der Stabreim M-M und der Endreim A-A." Großes Kino! Ich habe dann mal wieder seine gesammelten Gedichte rausgekramt und beim Lesen oft lauthals gelacht. :-) Ach ja, gebastelt hab ich auch noch:




Es ist eine Karte-in-der-Karte-Karte. Das heißt, in dem, was aussieht wie eine Karte, befindet sich noch eine weitere, in die man wiederum einen Einleger legen (Autsch!) kann. 




Die Idee dahinter, ganz ohne Nasereiben übrigens: So lässt sich die Karte wieder verschenken. Einleger austauschen, ferddisch, wie neu. Muss dann auch nicht zum Muttertag sein, denn das kleine Oval habe ich mit Magneten befestigt - damit ist es abnehmbar und man könnte, so man wollte, ein anderes Label dranheften. "Alles Gute zum Geburtstag, liebe Marion". Zum Beispiel. Leider kenne ich die Mutter meiner Kollegin nicht, weshalb es eher unwahrscheinlich ist, dass die Karte zu mir zurück kommt. Schade eigentlich. Denn obwohl es eine Muttertagskarte ist, gefällt sie mir mittlerweile doch ganz gut. ;-)

Das schöne Schmetterlingspapier stammt wie die Büttenkarte aus der Erlebniswelt von Alexandra Renke

Jetzt werde ich mich wieder an die Anleitung für die Origami-Box setzen. :-)Ich wünsche Euch ein schönes Rest-Wochenende, liebe Grüsse aus dem hohen Norden und auf bald!

Marion